Social Media und Onkologie – zwei, die sich noch (mehr) finden müssen

05. Juli 2019 – MLE

Wer glaubt, die Sozialen Medien seien für Onkologen irrelevant, der irrt. Wie neueste Zahlen zeigen, verwenden Internetnutzer ihr Smartphone zu zwei Dritteln zum Besuch Sozialer Netzwerke. Das dadurch entstehende Potenzial für die Onkologie ist enorm.

Zwei Drittel ihrer Zeit am Handy – oder 2 Stunden pro Tag, wie Auswertungen der «Handelszeitung» ergaben – verbringen Internetnutzer durchschnittlich in den Sozialen Medien. Wer jetzt sagt: «Das sind doch nur die Jungen, die beschäftigen sich noch nicht mit Krebs», der irrt. Sämtliche Altersgruppen nutzen Social Media, wie neueste Zahlen zeigen. Zudem: Bereits ab 2020 werden die «Digital Natives» die grösste Bevölkerungsgruppe darstellen – und wohl früher oder später in irgend einer Weise mit dem Thema «Krebs» in Kontakt kommen.

Spitäler haben seit kurzer Zeit erkannt, dass die Nutzung von Social Media-Kanälen mit einem grossen Potenzial verbunden ist. Fast alle Schweizer Spitäler nutzen Facebook (93%), über die Hälfte sind auf LinkedIn (66%) und YouTube (58%) vertreten. Einer der Gründe dafür ist, dass die Spitäler erkannt haben, dass die Patienten durch den Einsatz von Social Media die noch nie da gewesene Möglichkeit besitzen, sich genau diejenigen Informationen zu besorgen, die sie sich wünschen. Patienten können sich so nicht nur über eine Klinik, Ärzte oder bestimmte Behandlungsformen austauschen, sie können auch direkt mit ihnen interagieren.

Vertrauen schaffen, Wissen austauschen, recruiten
Für Gesundheitsanbieter entstehen dadurch ganz neue Wege und Formen, Vertrauen bei ihren (künftigen) Patienten zu schaffen. Und dies gilt auch für Onkologen: Auch sie können mit ihrer Präsenz in den Sozialen Medien profitieren – doch wie? Was ist möglich im Sozialen Web?

Glaubwürdigkeit steigern: Onkologen können ihre Glaubwürdigkeit steigern, indem sie Informationen über Krebs teilen, welche über Google und Wikipedia hinausgehen. Patienten und Angehörige informieren sich auf jeden Fall im Internet und es liegt an den Ärzten, ihren Patienten nützliche und tiefgehende Informationen bereitzustellen, welche reliabel sind und allgemeine Irrtümer über Krebserkrankungen aufdecken.

Marketing: Onkologen können die Sozialen Medien (auch) als PR-Plattform nutzen: Oft sind Onkologen für ihre Praktiken in der Fachwelt sehr angesehen – doch ihre Patienten wissen häufig nicht, dass es sich bei ihrem Arzt um eine Koryphäe handelt. Durch das Teilen eigener Erkenntnisse, Behandlungspraktiken oder Veröffentlichungen im Social Web oder in einem Blog können Onkologen diesem Problem selbst entgegenwirken und ihre Bekanntheit in der Öffentlichkeit und bei den Patienten steigern.

Wissensaustausch: Onkologen, die über den Tellerrand hinausschauen, sind klar im Vorteil, denn: Durch die Vernetzung per Social Media und berufsspezifischen Plattformen können Onkologen ihre Expertise, national und international, mit anderen Spezialisten austauschen und das eigene Wissen ergänzen.

Recruiting: Auch als Recruitingkanal ist die Nutzung von Social Media Plattformen ideal – besonders einfach ist es beispielsweise, über Facebook und LinkedIn passendes Personal zu finden.

Sind Sie neugierig geworden und möchten Ihre ersten Schritte in den Sozialen Medien wagen? Die FMH Social Media-Leitlinien (es gibt sie in einer Kurz- und in einer Langfassung) können Ihnen weiterhelfen.

 

Quellen:
– handelszeitung.ch, «Social Media: Bitte nicht belächeln!», 21.02.2019
– clinicum.ch, «Wie sind Schweizer Spitäler auf Social Media vertreten?», 01.11.2018

 


Educational MEDboards – Unser neues Weiterbildungsformat für unsere Ärzte

14. Mai 2019 – MLE

Wir freuen uns, Ihnen ab Sommer 2019 eine neue Weiterbildungsform anbieten zu können! In unserer ersten «Educational MEDboards» Veranstaltung vom 4. September 2019, der Kontroverse GI Cancer zu HCC, sind Sie von Juli bis Dezember 2019 mittendrin im Thema.

Wie das? Via APP oder am PC können Sie sich ab Juli in die Veranstaltung einloggen, und bereits vorab Intro, Preread, Quizzes, Discussed Content und Cases studieren.

Am 4. September dann nehmen Sie bestens vorbereitet in Zürich an der Kontroverse zu HCC teil – zwei Opinion Leaders sprechen je 15 Minuten zur Lokoregionalen und zur Systemischen Therapie, anschliessend besteht die Möglichkeit zur Diskussion vor Ort.

Danach, bis Ende Jahr, können Sie online weiter diskutieren und werden über Updates zum Thema informiert. Anmelden können Sie sich hier, wir freuen uns auf Sie.

 


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MEDboards – und Ihr Advisory Board wird interaktiv!

30. März 2019 – MLE

Sie kennen es: Beim klassischen Advisory Board lädt die Industrie Opinion Leaders zu einem strukturierten Austausch, meist in Form eines Meetings über 2-4 Stunden Dauer, zu einem bestimmten Produkt ein. Dabei sind die Zeiten des eigentlichen Austauschs häufig nur sehr kurz und stark abhängig von der Stimmung und der Redebereitschaft der teilnehmenden Ärzte; oft sind die Ergebnisse der Advisory Boards deshalb für Industrie und Ärzte unbefriedigend.

MEDboards intensiviert den Austausch zwischen Industrie und Ärzten: Die auf Desktop und als App verfügbare Informationsplattform sammelt alle Informationen im Hinblick auf ein Advisory Board und stellt diese allen Teilnehmern zeitlich begrenzt (oder auf Wunsch auch unbegrenzt) über den ganzen Produktezyklus zur Verfügung. Dabei bleibt das physische Meeting weiterhin im Zentrum des Austauschs. Die MEDboards Software ermöglicht aber, dass das physische Meeting ganz einfach mit einem virtuellen Meeting ergänzt werden kann. So können Ärzte, die nicht anreisen können – oder speziell eingeladene ausländische Opinion Leaders – ohne Probleme ebenfalls am Meeting teilnehmen. Der Austausch kann im Vorfeld des Meetings zudem über weitere Module, wie beispielsweise «cases», «discussed literature» oder «quiz» intensiviert werden. Idealerweise fliessen die Ergebnisse dieser Aktivitäten dann in die Diskussion des physischen Meetings ein.

Mit MEDboards kann der Auftraggeber spezifischer gewisse Situationen oder Problemstellungen abfragen oder thematisch einkreisen, als dies bei klassischen AdvisoryBoards der Fall ist. Die teilnehmenden Ärzte kommen in den Genuss einer intensivierten Lernerfahrung und können zudem die Inhalte auch später noch abrufen.

Übrigens: Die MEDtalks Group of Companies arbeitet zurzeit daran, das MEDboards-Tool künftig auch für unsere Weiterbildungsangebote (Parallel- und Update-Kongresse) einsetzbar zu machen. Wir informieren Sie zu einem späteren Zeitpunkt weiter darüber.

 


Wissen teilen? Über Social Media geht’s am Einfachsten!

7. Dezember 2018 – MLE

‘Beupdated – Wissen erleben’ hat sich in den letzten drei Monaten intensiv darum bemüht, seine Sozialen Kanäle aufzubauen. Ein nicht ganz einfaches Vorhaben: Soziale Netzwerke gibt’s mittlerweile wie Sand am Meer und der User fühlt sich mehr und mehr überfordert, die für sich passenden Kanäle herauszufiltern. Weshalb die beupdated-Kanäle aber zu Ihren «Likes» gehören sollten.

Facebook oder Google Plus? Twitter oder Snapchat? Instagram oder Flickr? Youtube oder Vimeo? Oder doch gleich alle Kanäle…?! Der Social Media Dschungel wird immer dichter– und die Zeit, die wir in den Sozialen Kanälen verbringen, immer mehr. Und doch kann man heute als Unternehmen darauf fast nicht mehr verzichten – wer nicht vernetzt ist und mit seinen Usern im Dialog, der hat einen wichtigen Trend verpasst.

Als Unternehmen kann man jedoch nicht auf jeder «Social Media Hochzeit» tanzen. ‘Beupdated – Wissen erleben’ hat sich deshalb dafür entschieden, die folgenden Kanäle zu bespielen: Facebook. Weil es nach wie vor einfach das grösste Soziale Netzwerk weltweit ist. Twitter.Weil es der schnellste Social Media Kanal ist – in keinem anderen Netzwerk verbreiten sich News mit einer so hohen Geschwindigkeit. LinkedIn. Weil es im Bereich der Geschäftskontakte einfach unschlagbar ist. Und: YouTube. Weil es nirgends einfacher ist, seine Videos hochzuladen oder Videos zu teilen.

So weit, so gut. Doch weshalb genau sollten Sie sich mit unseren Kanälen vernetzen?Die Antwort ist für Geschäftsinhaber Dr. med. Daniel Helbling, ganz einfach: «Weil Sie dort am Schnellsten zu kompaktem und einfach serviertem Wissen im Bereich der Onkologie kommen. ‘Beupdated – Wissen erleben’ hat es sich zum Ziel gemacht, Neustes, Interessantestes und Bahnbrechendstes im Bereich der Krebsforschungso schnell wie möglich allen Interessierten zugänglich zu machen – auf Facebook und LinkedIn jeweils etwas ausführlicher, auf Twitter etwas komprimierter.»

Vor, während und nach grossen Fortbildungsveranstaltungeninformiert Sie ‘Beupdated – Wissen erleben’ gezielt über die geplanten Referate, deren Inhalte und die darin präsentierten Forschungsergebnisse. Videos finden Sie auf unserem YouTube-Kanal oder jeweils eingebettet in die anderen Social Media Kanäle. Auch wenn Sie eine Tumorboard-Fortbildung verpasst haben, sind wir für Sie da: Zeitnah beliefern wir Sie mit den wichtigsten Ergebnissen der Fortbildung, so dass Sie auf dem Laufenden bleiben.

Kommentare, Fragen und Anregungen erwünscht!
‘Beupdated – Wissen erleben’ ist es wichtig, Sie up to date zu halten, wenn es um die Onkologie und die Krebs-Forschung geht. Genauso wichtig ist es uns aber, von Ihnen zu hören, welche Themen Ihnen unter den Nägeln brennen. Welche Posts und Tweets für Sie interessant waren und welche nicht. Wie Ihnen eine Fortbildung gefallen hat und was wir beim nächsten Mal besser machen können. Nur so können wir uns immer weiter verbessern – für das Wissen, für die Wissenschaft, für Sie.

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